Fortsetzung zum Bericht Bürgerempfang der Kreis-CDU
Friedrich warnte in seiner Rede vor den Gefahren der heutigen Zeit und dem Einheitsbrei der Koalition und kritisierte die Bildungspolitik der grün-roten Landesregierung. Er forderte zudem eine Stärkung der Sicherheitskräfte. Weitere Themen waren Europa, Energie, Wirtschaft und abschließend die Rückbesinnung auf christlichen Werte wie Toleranz, Heimatliebe und Patriotismus. Außerdem machte Friedrich seinen politischen Mitstreitern im Land Hoffnung, dass es nicht mehr lange dauert, bis wieder Ordnung nach Baden-Württemberg kommt.
Ricoh-Chef Dr. Jan Wirsam kündigte in seiner Rede an, den Betrieb und Brackenheim mit Innovationen weiter nach vorne zu bringen. Drei Millionen Euro sollen in diesem Jahr in Maschinen investiert und 15 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Diese Aussagen beeindruckten die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch außerordentlich und sie bedankte sich zum Abschluss beim Gastgeber.
Eine Bildergalerie zur Veranstaltung in Brackenheim finden Sie unter diesem Link
Fortsetzung zum Bericht Stadtrundgang am 11.08.2011
Das Wetter zeigte sich von seiner besseren Seite und so war es nicht verwunderlich, dass sich eine große Zahl Interessierter zum Rundgang einfand.
Diese brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn eine kurzweilige und unterhaltsame Führung wartete auf sie.
Als Premiere präsentierten sich 2 Eppinger Bürgerinnen als Führerinnen. In der Rolle der gut situierten und wohlhabenden Kaufmannsfrau (Birgit Tuischer) und der reichen, stolzen Ackerbäuerin (Helga Frank) versetzten diese ihre Zuhörer in vergangene Zeiten, als Eppingen noch großherzogliche Amtstadt und großbäuerliche Gemeinde in Baden war.
Angereichert
und gewürzt mit kleinen Episoden (z.B. „Schuchmann's Ladentisch“)
sowie kleinen Frotzeleien zwischen den beiden Damen verging die Zeit
wie im Flug. - Aber auch die Erläuterungen zu manch baulicher
Sehenswürdigkeit kamen nicht zu kurz (Rathaus, Marktplatz,
Modellhäuser in der Adelshofer Strasse, Brettener Strasse und auch
das frühere „Behördenzentrum“ im Rot).
Einen richtigen
„Höhepunkt“ für die Teilnehmer war dann der Besuch in der
evangelischen Kirche – verbunden mit einem Ausblick vom hohen
Kirchturm auf die Stadt und ins Umland.
Frau Gurr-Hirsch bedankte sich bei den Teilnehmern für's Kommen und ganz besonders bei den beiden Eppinger „Bürger-Damen“. Das Geschenk an diese beiden kommentierte diese mit den Worten: „Es wäre zwar nicht nötig gewesen, aber wir nehmen es trotzdem“.
Eine Bildergalerie zum Rundgang finden Sie unter diesem Link.
Drittes Treffen des Friedlinde-Clubs
30 Mitglieder
zählt der vor drei Jahren gegründete Friedlinde-Club. Nachdem die
Trägerinnen dieses seltenen bodenständigen Namens vor drei Jahren
zum Pflanzen eines Lindenbaumes erstmalig in Eppingen zusammen kamen
und im vergangenen Jahr einer prallen Süßkirsche der Name
Friedlinde verliehen wurde, traf man sich dieses Jahr auf der Burg
Stettenfels.Die „Schlossherrin“ Anja Weimar gewährte den "Friedlindes" eine Sonderführung durch das wunderschön restaurierte Fuggerschloss. Beim lockeren Gedankenaustausch wurde darüber gerätselt, weshalb der Name Friedlinde gerade im Raum Heilbronn in Weinbaukreisen tradiert wurde. Recherchen ergaben, dass der Name keine weitergehenden historischen Bezüge hat, sondern ganz einfach den Wunsch der Eltern nach Frieden ausdrückt.
Am Ende dieses schönen Treffens wurde einmütig beschlossen, diese lockere Vereinigung fortzuführen.
Fortsetzung zum Bericht Diskussionsabend mit T. Strobl
Nachdem es schon beim Mitgliedergespräch der Christdemokraten im Mai zum heftigen Meinungsaustausch hauptsächlich wegen des schlechten Wahlergebnisses gekommen war sowie der Ämterhäufung bei Thomas Strobl und weil ein Generalsekretär unbedingt das schlechte Wahlergebnis mit zu vertreten habe, beauftragten die Mitglieder die Vorstandschaft, Thomas Strobl baldmöglichst zu einer Diskussion einzuladen.
Kurzfristig sagte Strobl zu und erneut machte zunächst die CDU-Basis ihrem Frust Luft. Eberhard Dotterer kritisierte insbesondere die Kanzlerin Angela Merkel wegen ihres Zickzackkurses beim Atomausstieg. "Wir gehen inzwischen so weit nach links, dass wir die Mitte verlieren", bemerkte Anton Varga. Bei Klaus Zöller ist ebenfalls die politische Welt nicht mehr in Ordnung. Er frage sich, wo sind eigentlich die Grundwerte, für die wir angetreten sind?
In der Diskussion waren aber auch Sätze zu hören wie „der einfache aber anständige Mensch, der täglich seiner Arbeit nachgeht – den habt ihr vergessen und außerdem habt ihr total die Bodenhaftung verloren!
Möglicherweise steht der Abschied vom dreigliedrigen Schulsystem bevor, was Stadtrat Heinrich Vogel besonders wütend machte. Er meinte, wer sich am dreigliedrigen Schulsystem vergeht, versündigt sich an kommenden Schülergenerationen!“ Ein Mitglied sinnierte, was wäre wohl, wenn von Guttenberg und Merz eine neue Partei gründen?
Der plötzliche Abschied von der Macht scheint noch nicht verdaut zu sein und die Suche nach den Schuldigen hält an. Das zeigten die Reaktionen der Eppinger CDU-Basis in aller Deutlichkeit.
Die Erneuerung der Landespartei forderte Strobl an diesem Abend in Eppingen. Wir dürfen nicht so tun, als wäre die Landtagswahl ein Betriebsunfall gewesen und wir sind in ein paar Jahren wieder dran. Die Rolle in der Opposition müsse als Chance begriffen werden. Weiterhin müsse der Dialog auch mit Nichtmitgliedern aufrecht erhalten bleiben. Ihm schwebe die CDU als Zukunftswerkstatt Baden-Württembergs vor. Mit dem Vorsitzenden der Landtagsfraktion Peter Hauk will Thomas Strobl eine Doppelspitze bilden. Im Vorfeld des 61. Landesparteitages am 23. Juli 2011 in Ludwigsburg im Forum wird bei den vier Basiskonferenzen der Bezirksverbände vorab diskutiert werden.
Eine Bildergalerie von den Veranstaltungen im Mai und Juni finden Sie unter diesem Link

